Im Landschaftsraum zwischen Wald und
Siedlungsrand am Gubrist-Südhang besteht stellenweise noch immer eine
gute kleinräumliche Strukturierung. Zwischen Weiningen, Unter-, Oberengstringen
und Zürich liegt nicht nur ein ausgedehntes, wenn auch etwas lückiges
Verbreitungsgebiet des Grossen Glühwürmchens, sondern auch Lebensraum
für so spezielle Arten wie die Geburtshelferkröte. Mehrere Landwirte
und Landbesitzer stehen ökologischen Anliegen sehr positiv gegenüber.
Bei der Naturschutzfachstelle der Stadt Zürich gilt die Hecke an der
Grenze zu Oberengstringen als eine der wertvollsten auf Stadtgebiet. 2003
konnte mit der Pflege dieser Hecke eine erste Massnahme zur Aufwertung
und Vernetzung des Landschaftsraumes Gubrist–Südhang realisiert werden.
Im Frühjahr 2004 ist der Bau eines Vernetzungskorridors mit Einzelbüschen,
magerem Krautsaum und Steinriegel erfolgt, welcher den Waldrand am Gubristhang
und die Hecke an der Gemeindegrenze hangabwärts mit dem Rand des Wäldchens
weiter unten verbinden soll (Ausführung durch Garten und Holz Gar-Hol
GmbH, Zürich, Hans Schönenberger). Mit der Anlage ökologischer
Ausgleichsflächen durch die neue Pächterfamilie Fliri auf dem
Sonnenberg (Ober- und Unterengstringen) erfährt der Landschaftsraum
2004 eine weitere Aufwertung. Im Frühjahr 2005 beschäftigt sich
im Rahmen einer Semesterarbeit ein Team der Hochschule Wädenswil mit
Situation und Potenzial des Raumes Gubrist-Südhang. 2008 und 2009
erfolgt eine Aufwertung
des Lebensraumes Sonnenberg durch vom Verein Glühwürmchen
Projekt lancierte und organisierte Pflanzungen einer Birnbaumallee und
einer Apfelbaumreihe.