Die Hänge um die Rebberge beim
Schloss Teufen (Gemeinde Freienstein-Teufen) sind bekannt für ihre
Magerwiesen und ihren Reichtum an Orchideen und Insekten. Im Pflegekonzept
für dieses Gebiet legt die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich
das Schwergewicht auf Mager- und Trockenstandorte sowie Feuchtbiotope.
Die Entwicklung der Waldrandbereiche und deren Pflege dagegen ist nicht
gesichert, trotz dem Einsatz des Revierförsters Hemann Sturzeneggger.
In den letzten Jahren haben sich denn auch Goldrute und Kanadisches Berufkraut
breit gemacht, bis 2001 mit dem Zurückdrängen dieser in Schutzgebieten
problematischen und unerwünschten Pflanzen begonnen worden ist.
Auch hier wird – seit 2002 unterstützt
durch das GLÜHWÜRMCHEN PROJEKT – die Ausbildung buchtiger
Waldränder und vielfältiger Säume angestrebt, was für
Glühwürmchen, aber auch andere Insekten an diesem Standort von
grosser Wichtigkeit ist. Eingesprungen ist das GLÜHWÜRMCHEN PROJEKT
hier deshalb, weil von Seiten des kantonalen Naturschutzes keine Beiträge
für die Waldrandpflege zur Verfügung stehen, Landwirt und Winzer
Martin und Beat Kamm als Eigentümer jedoch vom Zusatzaufwand für
die Waldrandpflege überfordert sind. Ausführung der Arbeiten
durch SWO Dübendorf (unter der Leitung von Thomas Winter).