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Wehrenbachtobel (Stadt Zürich)

Verschiedene Stellen des Wehrenbachtobels (Zürich-Zollikon) erweisen sich als ausserordentlich dicht von Glühwürmchen besiedelte Lebensräume. 2002/2003 bestanden die Arbeiten beim Hangried "Schiessplatz" hauptsächlich in
• Schnitt bzw. Jäten von Schilf und Kratzbeere
• der Schaffung buchtiger Waldränder
• Zurückdrängen der zunehmenden Verbuschung (Randbereiche des Hangriedes)
• Freistellen von Mäuerchen und anderen Kleinstrukturen
• Auflichtung des Waldbereiches, der das Hangried Schiessplatz von weiteren Lichtungen (Wiesen) trennt
Durch diese Arbeiten ist mehr Licht in Hangried und Waldrand gebracht worden, weiter sind offene Bereiche entstanden durch die Entfernung von Jungbäumen und Büschen.
Während sich im trockenen Sommer 2003 in den aufgelichteten Bereichen nur spärlicher Bewuchs entwickelte, droht in späteren Jahren nun ein schnelle Entwicklung dichter Bestände von Kratzbeeren oder anderen Pionierarten, die zur flächenhaften Ausbreitung neigen.
Können solche "Wucherpflanzen" während circa 3 Jahren bekämpft werden, kann sich im Waldrandbereich eine vielfältige, einigermassen stabile Saumvegetation entwickeln.
2003 wurde mittels LED-Fallen ein Monitoring eingeführt, welches über die Raumnutzung der flugfähigen männlichen Glühwürmchen Auskunft gibt und die Wirksamkeit der getroffenen Massnahmen überprüfen lässt.
Beim Wehrenbachtobel handelt es sich um ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet von kantonaler Bedeutung. Der Naturschutzfachstelle der Stadt Zürich liegt dieser Landschaftsraum (wo eine Vielzahl von seltenen und gefährdeten Arten vorkommt) am Herzen, eine Weiterführung der Pflege- und Aufwertungsarbeiten scheint daher gesichert.