| Photos |
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| Kurzflügel-Leuchtkäfer Weibchen und Männchen |
Lebensraum:
Wiesen, Flussauen, Trockenhänge,
Böschungen, Gärten und Parks; im Laub, unter Steinen und Wurzeln,
im Humus
Verbreitung:
Mittelmeergebiet, Mitteleuropa bis
Atlantik, Südskandinavien, auch England, auch nach Nordamerika eingeschleppt
Schweiz: wohl weit verbreitet, aber
da unscheinbar und unterirdisch nur selten bemerkt
Eier:
Eiablage am Boden, gern an Graswurzeln,
in Waldboden, Entwicklung etwa 1 Monat
| Larven:
meist nachtaktiv, gelegentlich auch tagsüber zu beobachten. Ähnlich wie die Larven des Grossen Glühwürmchens, jedoch ohne die Reihe oranger oder hellrötlicher Punkte beidseitig des Rückens, etwas glänzender und schwärzlicher, auch schlanker gebaut und eher kleiner. Die unter der Lupe sichtbaren Mundwerkzeuge (Zangen) sind rötlich und fast rechtwinklig gebogen, während andere Leuchtkäferlarven, die Schnecken fresssen, sichelförmige Zangen haben. |
Bild 13.8.2009, H. Niederhauser |
Ernährung:
von Regenwürmern (nach Raphael
De Cock); ältere Beschreibungen, wonach Schnecken gefressen werden,
konnten nicht bestätigt werden. Auch Würmer, die 10x länger
sind als Larve, werden angenommen.
Puppen:
Verpuppung im Mai, dauert eine gute
Woche
Weibchen:
bis 10 mm
flügellos, flugunfähig
nur feine Leuchtpunkte (wie Larve),
scheint Männchen auf andere Weise anzulocken (Geruch)
Tod ein paar Tage nach Paarung (und
nach Eiablage)
| Männchen:
6 bis 8 mm mit Flügelstummeln, jedoch ebenfalls flugunfähig, kleine Augen, grosse Antennen (Geruchswahrnehmung!). Hauptaktivität am Nachmittag Tod kurz nach Paarung |
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Leuchten:
Von sich aus leuchten nur die Larven,
ähnlich wie die Larven des Grossen Glühwürmchens mit zwei
kleinen, punktförmigen Leuchtorganen. Männchen leuchten gelegentlich,
wenn sie gestört werden (ebenfalls mit zwei Punkten). Am ehesten ist
das Leuchten der Larven im Spätsommer und im Frühherbst zu beobachten,
schon in der ersten Nachthälfte, am häufigsten jedoch etwa von
0200 bis 0400 Uhr. Nach einigen Sekunden Leuchten folgen unregelmässig
lange Pausen. Nur an dunklen Stellen sichtbar, auf Wegen und im Laub unter
Bäumen und Büschen (nach Raphael De Cock).
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