Am 13. Oktober 2005 bot sich Heini Vicentini, einem Zoologen, der sich mit Schnecken und Mollusken beschäftigt, auf der Treppe eines Hauses im Tessin folgendes Bild:
H. Vicentini schreibt dazu:
Im Garten auf der Treppe hat sich in
der Nacht ein Drama abgespielt. Eine Glühwürmchen-Larve (Grosses
G.) hat eine Tigerschnecke (Limax cf. maximus) überfallen. Das Bild
habe ich ca. 10h gemacht. Um 10.30h hat sich die Larve in den Schatten
der Schnecke gedreht (und immer noch vorne geknabbert), weil die Sonne
auf den Schauplatz (Steintreppe) geschienen hat. Am Mittag war die Schnecke
schon ziemlich angetrocknet und das Glühwürmchen hat sich auf
die Schnecke begeben und an der Seite (unten im Schatten) gefressen. Am
Abend hat das Glühwürmchen sein Opfer verlassen und auch am nächsten
Morgen habe ich es nicht mehr gesehen.