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allgemein

Leuchtkäfer lassen sich in warmen Mittsommernächten beobachten. Je nach Temperatur und Klima verschiebt sich die Leuchtperiode von Jahr zu Jahr, von Ort zu Ort. Generell beginnen die Käfer in der späten Dämmerung zu leuchten, etwa dann, wenn wir keine Farben mehr unterscheiden können. Das Wetter spielt eine untergeordnete Rolle, besonders die Weibchen leuchten auch bei Regen. Starker Regen und Wind hält jedoch Männchen davon ab, durch die Nacht zu fliegen. Bei Vollmond, oder wenn eine Wolkendecke das Streulicht einer benachbarten Siedlung reflektiert, scheint die Leuchtaktivität geringer zu sein.
 

Leuchtperioden der 3 mitteleuropäischen Arten:
Grosses Glühwürmchen Kleines Glühwürmchen Italienischer Leuchtkäfer
Juni - Juli (Johannistag 24. Juni). 
In tieferen Lagen eher 2. Junihälfte, in höheren im Juli. 
Aktiv bis um Mitternacht.
Leuchtperiode bis 4 Wochen, vereinzelt auch später leuchtende Einzeltiere
Juni – Juli. 
In tieferen Lagen ca. 2. Junihälfte, in höheren im Juli. 
Aktiv bis um Mitternacht.
Leuchtperiode ca. 2 Wochen
warme Früh- Mittsommernächte (je nach Klima und Witterungsverlauf), Juni, eher früher als Glühwürmchen.
Aktiv bis um Mitternacht.
Leuchtperiode 2-3 Wochen

Beobachtungsresultate und weitere Hinweise im Pool: Beobachtungen, Arbeiten und Daten aus dem Umfeld des Glühwürmchen Projekts
 
 
 

Beobachtung von Larven: siehe Artbeschreibungen, besonders Grosses Glühwürmchen und Kurzflügel-Leuchtkäfer.